Einsatzberichte
Schwere seelische Belastung für die Feuerwehrleute
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Schwere seelische Belastung für die Feuerwehrleute
Bückeburg (rc). Für die Feuerwehr Bückeburg-Stadt war der tödliche Verkehrsunfall auf der B 65 am Sonntagabend (wir berichteten) einer der härtesten und seelisch belastendsten der vergangenen Monate. Fast drei Stunden dauerte es, bis unter schwierigsten Bedingungen der Leichnam des Opfers aus dem völlig zermalmten Pkw geborgen werden konnte. Erst gegen 20 Uhr konnte der 20 Mann starke Rüstzug wieder einrücken. Im Feuerwehrgerätehaus an der Röntgenstraße bestand die Möglichkeit zu Gesprächen mit dem verständigten Notfallseelsorger oder aber zu Einsatzgesprächen mit den Kameraden.
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Für die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt ist die Bergung des Verunglückten eine hohe seelische Belastung: Fast drei Stunden dauern die Arbeiten. Foto: tol
Wie berichtet war gegen 17 Uhr ein Pkw-Fahrer im Bereich von Röcke von der Fahrbahn abgekommen, etwa 100 Meter über den Grünstreifen gerast und dann gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer war sofort tot. Auch da er mit einem Firmenwagen unterwegs war, konnte seine Identität erst am späten Abend geklärt werden. Es handelt sich um einen 46-jährigen Mindener.
Bevor der Fahrer geborgen werden konnte, musste der Wagen von einem Abschleppunternehmen auf die Straße gehoben werden. Eine Bergung im Straßengraben wurde abgebrochen, weil der tödlich verletzte Fahrer massiv eingeklemmt war und die äußeren Umstände im Straßengraben ein Vorgehen erheblich behinderten.
Anschließend wurde die technische Rettung mit hydraulischen Rettungsgeräten durchgeführt und der Fahrzeugführer an ein Bestattungsunternehmen übergeben. Aufgrund der völligen Deformation des Fahrzeuges konnte nicht ausgeschlossen werden, ob nicht weitere Menschen in dem Wagen gesessen hatten. Daher wurde auch der Bereich um die Unfallstelle weiträumig mit der Wärmebildkamera abgesucht – glücklicherweise ohne Fund. Wie heftig der Aufprall gewesen sein muss, zeigt sich auch daran, dass der Motor des Wagens tief in den Wald geschleudert worden war.
Zur Unfallursache konnte die Polizeiinspektion Nienburg, die noch am Sonntagabend die Ermittlungen übernommen hatte, weiterhin keine Angaben machen. Ob der Unfallfahrer aus Unachtsamkeit oder infolge einer Windböe von der Straße abgekommen ist, ob die regennasse Fahrbahn oder überhöhte Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben, müssten die weiteren polizeilichen Ermittlungen ergeben. In einer Meldung einer Nachrichtenagentur war als Unfallursache eine Windböe genannt worden und der 45-jährige Mindener als sechstes Todesopfer des Sturmtiefs „Xynthia“ gemeldet worden.
Quelle: Landeszeitung Schaumburg
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Autor: fire_bunny08
Titel: Schwere seelische Belastung für die Feuerwehrleute
Erstellt: 02.03.2010
Letzte Änderung: 02.03.2010
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| Fire_bunny08 |
| Freiwillige Feuerwehr Bückeburg |
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