Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim/Rhön FW-Daten |
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Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim/Rhön
Ansprechpartner: Thomas Geis
Weisbacher Straße 15
97653
Bischofsheim a. d. Rhön
E-Mail: s.puchinger [at] ffw-bischofsheim.de
Website: www.ffw-bischofsheim.de
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Über den Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim/Rhön |
Die Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim a. d. Rhön
Nach mehreren schweren Bränden wurde die Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim am 1. Juli 1868 als loser Verein gegründet. Hauptinitiator war der damalige Pfarrer. Der Lehrer galt als Mitorganisator und war der Schriftführer. Damals war Bischofsheim noch reich mit Ämtern bestückt und alle Vertreter dieser Ämter, aber auch Handwerker und Geschäftsleute waren an der Gründung beteiligt.
Am 23. Oktober 1868 war es dann soweit, die Feuerwehr Bischofsheim wurde offiziell bestätigt. Gleich machten sich die Mitglieder daran Statuen aufzustellen.
Vieles hat sich in technischer Hinsicht bei der Feuerwehr Bischofsheim seit ihrer Gründung im Jahre 1868 entwickelt – der Grundgedanke aber blieb:
„Bei Feuergefahr mit Ordnung und möglichster Schonung des Eigentums die Rettung von Menschen, Tieren und Gegenständen”.
Zur Gründungswehr gehörten 95 Männer. Das Versprechen der Dienstergreifung mussten die Mitglieder durch Unterschrift auf der Gründungsurkunde dokumentieren. Jeder Wehrmann hatte seine volle Kraft für das „Rettungs- und Löschwesen” einzusetzen.
Obwohl jede Person bei einem Brandfall benötigt wurde, achtete man damals peinlich genau auf die charakterliche Eignung. Mitglied konnte jeder „unbescholtene Mann werden, der in Bischofsheim wohnhaft war“. Er musste „körperlich befähigt und geeignet sein, sich die nötige Gewandtheit zu erwerben, um die Hilfeleistungen bei einem Brand mit Anwendung seiner ganzen Kraft als Ehrensache zu bestätigen.”
Bald haben sich die Mitglieder über den Aufbau der Wehr Gedanken gemacht, es wurden Mannschaften nach den beruflichen Befähigungen der Mitglieder eingeteilt. Es gab eine Rettungs- und Steigermannschaft. die Spritzenmannschaft, Austräger, einen bautechnischen Zug, Wasserzubringer und eine Wachmannschaft. Niedergeschrieben ist dies im Protokoll vom 6. Januar 1869.
Vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim sah die Löschhilfe in der Stadt Bischofsheim wesentlich anders aus. Jedes Haus hatte einen Löscheimer aus Leinen, der rund fünf Liter fasste. Im Brandfalle musste jeder Bürger seinen Eimer nehmen und bei der Wasserversorgung behilflich sein. Die „Menschenschlange” reichte mit Eimer von Hand zu Hand, von der Brend durch die engen Gassen bis zum „Brandobjekt”.
Zu Beginn des 2. Weltkrieges bestand in Bischofsheim eine gut ausgebildete und einsatzfähige Feuerwehr. Mit der Dauer des Krieges wurden immer mehr Männer der Feuerwehr zum Wehrdienst einberufen.
Als dann die Feuerwehr nicht mehr genügend Männer zur Verfügung hatte, um die Geräte zu besetzen, wurde eine freiwillige weibliche Wehr zusammengestellt. Sie bestand aus 60 Frauen und Mädchen. Diese wurden von bewährten Männern an den Geräten ausgebildet und entwickelten sich zu einer sehr rührigen Einheit.
Nach dem Zusammenbruch im April 1945 war dann auch die Feuerwehr aufgelöst. Die Uniformen, die bis zu dieser Zeit in genügender Zahl vorhanden waren, waren zum größten Teil verschwunden. Die Geräte wiesen Beschädigungen auf, Schläuche fehlten. Aufrufe an die Bevölkerung, die verschwundenen Uniformen zurückzugeben, hatten fast keinen Erfolg.
Etwa 25 Jahre danach erhielt Bischofsheim sein erstes Tanklöschfahrzeug.
Des weiteren wurde der Grundstein für die innige Freundschaft zur Feuerwehr in Heide gelegt. Diese hat noch heute Bestand.
Seit gut zwei Jahrzenten gibt es auch eine Damenwehr und eine höchst aktive Jugendfeuerwehr.
Die Feuerwehr Bischofsheim a. d. Rhön ist heute Stützpunktwehr der oberen Rhön. Egal was auch passiert - die Frauen und Männer sind 24 Stunden am Tag für die Allgemeinheit da - 112 wir für euch. |
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